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Floating bearing

  • Im Gegen­satz zu Festla­gern ermög­licht ein Losla­ger eine begrenzte Bewegung entlang einer Achse. Es erlaubt eine gewisse axiale Verschie­bung, um thermi­sche Ausdeh­nung, Monta­ge­to­le­ran­zen oder andere Bewegun­gen aufzunehmen.
  • Die Konstruk­tion eines Losla­gers kann variie­ren, aber im Allge­mei­nen umfasst es ein Gehäuse oder eine Halte­rung sowie Lager, die diese Bewegung zulas­sen, wie z. B. Gleit­la­ger oder Pendelrollenlager.
  • Indus­­trie-Antrieb­s­­wel­­len werden typischer­weise durch eine Kombi­na­tion aus einem Festla­ger und einem Losla­ger gelagert. Bei Verwen­dung von Pendel­rol­len­la­gern auf beiden Seiten übernimmt norma­ler­weise das Losla­ger die Aufnahme der  Längen­än­de­run­gen der Welle. Dies ist möglich, da der Außen­ring des Losla­gers ein gewis­ses Spiel aufweist und so axiale Bewegun­gen der Welle ausglei­chen kann.
  • Es ist sehr wichtig eine Welle mit einem Festla­ger und eine Losla­ger auszu­le­gen, um thermisch bedingte Längen­än­de­run­gen der Welle oder des Gehäu­ses aufzu­neh­men, ohne zusätz­li­che Spannun­gen auf das Lager oder andere Maschi­nen­teile auszuüben.

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